Über Haus sucht Natur
Erfahre mehr darüber, wer hinter Haus sucht Natur steckt
Thomas und Wolfgang: die Köpfe hinter Haus sucht Natur
30+ Jahre Erfahrung
In der nachhaltigen Planung und Umsetzung von Bauprojekten als Bauleiter.
Nachaltigkeit
Kein Bla Bla, sondern Teil unserer täglichen Arbeit.
Lokal
Vor Ort in Innsbruck und Tirol.
Ing. Thomas Villinger

Behaglich Wohnen, ein essentielles Bedürfnis, Klimakrise, die ultimative Bedrohung
Mein persönlicher Zugang
Als Bauleiter setzte ich in meinem langjährigen Berufsleben zahlreiche Bauprojekte um und war für das Gelingen dieser zuständig. Obwohl mich die Tätigkeit an sich immer erfüllt hat, frustrierte mich die Baubranche zunehmend. Denn während in den letzten Jahrzehnten die Klimakrise Eingang in gesellschaftliche Debatten fand und auch politische Maßnahmen abgeleitet wurden, unternimmt die Baubranche hinsichtlich Nachhaltigkeit kaum Anstrengungen. Bis heute ist bspw. Beton – trotz hoher Energieintensität in der Herstellung – das Baumaterial der Wahl.
Bei eigenen Wohnprojekten, wie beim Kauf unserer Eigentumswohnung in den 90er Jahren und der vor kurzem erfolgten Sanierung unseres Wohnhauses, habe ich ausschließlich auf Nachhaltigkeit gesetzt und gesehen: Es funktioniert!
Heute möchte ich mein Wissen und langjährige Berufserfahrung einbringen, um das Bauwesen nachhaltiger zu gestalten.
Wir heben uns ab, weil wir am Boden bleiben
DI Wolfgang Pircher
Wohnen heißt für mich vor allem „zu Hause“ zu sein. In Österreich sagt man auch gerne „daheim“. Das bedeutet also mehr als nur ein Aufenthaltsort in vier Wänden. Es bedeutet Geborgenheit, Sicherheit und Vertrautheit. Egal, ob man in einem Hotelzimmer für nur kurze Zeit, in einer Mietwohnung oder in einem Eigenheim auf Lebenszeit wohnt, man muss sich entspannen und wohl fühlen können. Man ist sozusagen angekommen, muss nicht mehr „wachsam“ sein, kann zur Ruhe kommen, sich entspannen und je nach Länge des Aufenthaltes richtet man sich persönlich ein. Durch den Beruf meines Vaters als weltweit tätiger Bauingenieur habe ich von Anbeginn meines Lebens unzählige Übersiedlungen in mehreren Ländern mitgemacht. Ich hatte viele „Zu Hause“ und deshalb bedeutete für mich Wohnen von Anfang an, sich mit wenig Mitteln immer wieder neu einzurichten und es gab nur wenige Stammstücke, die ich überall hin mitnehmen konnte. Später bedeutete Wohnen aber auch, seine jeweilige Lebensphase zum Ausdruck bringen, sich geschmacklich zu verändern – das Erwachsen werden, das erste eigene Zimmer, die erste eigene Wohnung – und je nach finanzieller Möglichkeit und dementsprechender Eigenleistung richtete ich mich immer wieder anders ein. Das musste nicht immer neu sein. Vielmehr waren Ideen, Kreativität und Improvisation gefragt. Im Laufe der Zeit erhöhte sich auch der technische Anspruch an diese eigenen vier Wände- Materialien, Isolierung, Heizung und ihr umweltschonender und sparsamer Betrieb. Und nicht nur der private Wohnraum, sondern auch andere, das Leben begleitende wichtige Aufenthaltsräume, wie beispielsweise ein Kindergarten, eine Schule, der Arbeitsplatz, das Büro, ein Warteraum beim Arzt, eine Bushaltestelle, sollten Orte sein, an denen man sich während der Aufenthaltsdauer wohl und sicher fühlen sollte. Daraus entwickelten sich gestalterische Prozesse, die immer komplexer und professioneller wurden. Diese sich immer wieder ändernden Lebens(T)räume für Menschen zu entwerfen und deren Gestaltung auch nachhaltig und Ressourcen schonend umzusetzen, habe ich zu einer Aufgabe mit Freude gemacht und wurde schließlich zu einem Beruf mit Leidenschaft.

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